Einladung zur Ausstellung STRENG BEFRISTETE ZEITLOSIGKEIT

Online-Einladung ZeitlosigkeitAusstellung ‚Streng befristete Zeitlosigkeit‘

7.- 29. Oktober

Galerie in der Freiau

(Freiaustraße 62)

 

 

Vernissage am Samstag, 7. Oktober, 19 Uhr

Literarisch-musikalische Veranstaltung zur Ausstellung am Samstag, 14. Oktober, ab 17 Uhr


 

Mythen, Urknall, Ursuppe… Für Künstler bieten Varianten der Schöpfungsgeschichte andere – vielleicht lebhaftere – Möglichkeiten der Inspiration als wissenschaftliche Zugänge. Denn Phantasie braucht keine Beweise, weil sie keine Grenzen kennt.

Aus wie vielen halben Stunden besteht die Zeitlosigkeit? Kann einem, losgelöst von der Zeit, die letzte Stunde schlagen? Warum hat „Gott“ sich nur „sechs Tage“ Zeit für die Erschaffung der Welt genommen? Wäre mehr Zeit nicht angebrachter gewesen?

Das irdische Leben ist von beschränkter Dauer. Ein anschließendes Schmachten in der Hölle, Nirvana, Reinkarnation seien dagegen ewig. Egal wie, unser Dasein ist ein Balanceakt. Nur eine Unaufmerksamkeit, nur ein Ausrutscher, und wir befinden uns in einer ganz anderen Dimension, finden uns wieder in einer möglicherweise nicht mehr befristeten Zeitlosigkeit.

Diesen Fragen und Gedanken – zu einem nicht nur ironisch gemeinten Thema – stellen sich internationale Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten und textmusikalischen Darbietungen.


Die Galerie in der Freiau wird betrieben vom Freiburger Bildhauer Pál Mathias, der als Bühnenbildner und Kostümgestalter zunächst in Berlin für das „Forum Theater“, die „Schaubühne am Hallischen Ufer“ und den SFB sowie später in Freiburg für das „Wallgraben Theater“, das „Kinder- und Jugendtheater im Marienbad“ und als Mitbegründer für das Theater „Tantalus“ tätig war. Seit 1998 konzentriert sich Mathias auf seine fein-ziselierten und stets mythischen Bronzeskulpturen.

Seine neueste Arbeit „Halbe Stunde“ ist einer seiner beiden Eigenbeiträge zu der Ausstellung, an der 13 weitere Künstlerinnen und Künstler teilnehmen, u. a. Unen Enkh (Skulpturen), Markéta Jáchimová (Skulpturen), Ricardo Pulido (Malerei), Piotr Iwicki (Fotografie), Judith Beck (lyriKunst-Schrifttafeln) und Jindra Čapek (Illustrationen).